Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie

 

 

Die Befunde der JuCo-Befragungen sind ein Weckruf !!!

Wissenschaftler*innen des Forschungsverbundes der Universitäten Hildesheim und Frankfurt führten im April/Mai und November 2020  eine „On-line-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ durch.
Befragt wurden Jugendliche ab 15 Jahren.
Die Wissenschaftler*innen  bekamen 2.000 Freitextantworten der jungen Menschen.

Ein paar Schlaglichter aus dieser Studie – „Wir jungen Menschen versuchen glaube ich ganz verzweifelt alles richtig zu machen“

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Wie wir stark bleiben können in der Krise

 

„Es geht im Leben nicht darum, gute Karten zu haben, sondern mit einem schlechten Blatt ein gutes Spiel zu machen“

(Robert Louis Stevenson)

Wie wir stark bleiben können in der Krise

Resilienz ist das Zauberwort der Stunde aus der Psychologie. Alle Menschen sind mehr oder weniger damit ausgestattet.

Resilienz hilft uns, in Stresssituationen psychisch gesund zu bleiben.

Und was hilft nun konkret, in der Pandemie mit Homeoffice, Familie und Haushalt fertig zu werden?

Hier ein paar Tipps:

  • Erinnere Dich: Worin bist Du gut? Im Alltag geht es uns oft verloren, was wir alles gut können. Auch sich zu erinnern, wie wir Krisen in der Vergangenheit bewältigt haben, lassen unsere psychische Widerstandskraft wachsen.
  • Was war heute schön? Führe ein Ritual ein am Abend: Erinnere den Tag zurück und schau, was Dir heute gut gelungen ist, was heute schön war. Schreibe Dir die Antworten gerne auf.
  • Nimm‘ Dir vor, im Hier und Jetzt zu sein. 3 mal täglich. Wie geht das? Zum Beispiel 3 mal ganz tief ein-und ausatmen – wer möchte, kann dazu stehen und die Arme beim Einatmen hoch und beim Ausatmen wieder herunternehmen. Wir kommen dadurch in unseren Körper und in das JETZT
  • Kreiere Dir Deinen Tag: Nimm‘ Dir morgens vor, was Du erledigen möchtest und plane Pausen ein. Plane etwas Schönes ein: Einen schönen Film schauen, ein Spiel mit der Familie spielen (stärkt das Wir-Gefühl und sorgt für Freude), ein Buch lesen, einen leckeren Tee in einer Auszeit trinken, ….
  • Akzeptiere die Situation, wie sie ist. Das Annehmen der Situation kostet uns nicht so viel Kraft wie das „Dagegen“-Sein.

Wir  wünschen gutes Gelingen und Freude am Ausprobieren.

Wie gelingt eine gute Eltern-Kind Beziehung

Eine kurze theoretische Abhandlung 🙂

Elterliche Autorität durch Beziehung und ohne Gewalt

Bei dem Wort „elterliche Autorität“ durchzuckt es viele Eltern. Autoritär wollen wir alle nicht sein. „Autoritär sein “ ist für uns negativ besetzt. Es ist verbunden mit „totalitär, diktatorisch sein“ und mit „unbedingten Gehorsam fordern“. Diese Erziehungsstile sind heute nicht mehr akzeptiert und gesellschaftlich nicht legitimiert. Da gibt es auch kein Zurück (Gott sei Dank😊).
Wir möchten unsere Kinder in freiem Geist, in Selbstbestimmung und in ihrer Selbstverwirklichung heranwachsen sehen.
Wir möchten unsere Kinder schützen, eine gute Verbindung zu ihnen haben, möchten dafür sorgen, dass sie später einen guten Platz in der Gesellschaft haben und möchten von ihnen als Eltern respektiert werden. Geht dies ohne Autorität?
Haim Ohmer, ein israelischer Psychologe, sagt „Nein“. Erziehung ohne Autorität ist nicht möglich. Die Frage ist nur, welche Form der Autorität benötigt wird und wie sie angewandt wird. Es geht darum, eine neue, positive Autorität zu entwickeln, die zu unseren Werten passt.
Sein Konzept der Autorität funktioniert durch Beziehung und er nennt sie „Neue Autorität“.
Was ist denn nun anders an dieser sogenannten “Neuen Autorität“? Weiterlesen