KOMMI im ADVENT

DIE KOMMI Weihnachtsgeschichte

KOMMI freut sich jedes Jahr ganz, ganz dolle auf die Weihnachtszeit. Und obwohl nicht alle seine Freunde Weihnachten feiern, freuen sich doch alle über die Leckereien, die es zur Weihnachtszeit gibt (wisst Ihr welche es gibt?)… Dominosteine, Lebkuchen, Spekulatius, Marzipankartoffeln, Plätzchen …KOMMI und seine Freunde gehen auch gerne auf Weihnachtsmärkte, um dort den Geruch von Mandeln und heißem Kakao einzuatmen oder sich die Auslagen in den Hüttchen anzugucken …Insbesondere liebt KOMMI auch die Kerzen, die zur Adventszeit angezündet werden, den Lichterglanz….

Aber am meisten freut sich KOMMI immer darauf, an Weihnachten seine große Familie am Nordpol zu besuchen. Dann kommen alle zusammen: die Oma und der Opa, die Tanten und Onkel, die Cousinen und Cousins. Das Iglu, indem KOMMIs Familie Weihnachten feiert ist groß (wisst Ihr, aus was ein Iglu besteht?) ….alle haben Platz…auch der Weihnachtsbaum passt rein. Das ist bei KOMMIs Familie nämlich Tradition: an Weihnachten wird der Baum geschmückt (was ist das für einer?), da kommen Engel und Kugeln dran und ganz oben auf die Spitze ein Strohstern. Es gibt auch ein richtiges Festmahl (was esst Ihr an Heilig Abend?), es werden Weihnachtslieder gesungen und abends die Geschenke ausgepackt, die unter dem Weihnachtsbaum liegen.

 

Letztes Jahr zu Weihnachten hatte KOMMI die Idee, auch seinen Freunden zu Weihnachten eine Freude zu machen und ihnen ein paar selbstgebackene Plätzchen vorbei zu bringen…Ihr wisst schon, die die man selbst ausgestochen hat, mit Zuckerguss und Zuckerperlen drauf, in Form von Sternen, Herzen, Tieren…KOMMI packte also die Plätzchen hübsch ein und stapfte los. Als erstes wollte er Paula die Robbe besuchen, doch irgendwie erinnerte er sich nicht mehr genau, in welchem Iglu ihre Familie wohnte. Diese Iglus sahen ja auch alle gleich aus…Er klopfte also an die Tür des ersten Iglus, und es öffnete…? Piet der Pinguin die Tür. Er freute sich sehr über die Plätzchen, bedankte sich und wünschte KOMMI frohe Weihnachten.

KOMMI stapfte weiter, klopfte an das nächste Iglu und…welche Überraschung…es war wieder nicht Paula die ihm öffnete, sondern Mia die Möwe…“Oh KOMMI“, sagte sie, „dass sind aber tolle Plätzchen“…darüber freue ich mich, auch wenn meine Familie gar kein Weihnachten feiert. Da fiel KOMMI wieder ein, was Mia ihm mal erzählt hatte, nämlich, dass nicht alle Tierfamilien Weihnachten feiern. Sie feiern stattdessen andere Feste… aber das macht ja nichts, über Geschenke freut man sich immer…oder?

Nach dem Besuch bei Mia wanderte KOMMI weiter und dachte angestrengt nach…“das Iglu da gehört Piets Familie, das da gehört Mia’s, da hinten das steht leer…dann muss das da rechts doch Paulas sein“… und ja tatsächlich! Als KOMMI an die Tür klopfte, öffnete Paula die Tür: „OH KOMMI, wie schön dass Du da bist!“ Auch sie bedankte sich für die Plätzchen und meinte dann: „Ich hab auch was für Dich!“ und sie schenkte KOMMI ein Foto von den beiden (Robbe und Eisbär mit vielen kleinen Fischen im See – erinnert Ihr Euch?)

Als KOMMI dann gut gelaunt zu dem Iglu seiner Familie zurückging, kam ihm die Idee zu folgendem Spiel:

Iglu-Raten (analog Deckengeist) alle sitzen im Kreis, ein Kind geht vor die Tür, ein anderes versteckt sich im Iglu (unter einer großen weißen Decke) das Kind von draußen muss erraten, wer sich im Iglu versteckt

Oder man könnte die Geschichte auch leicht verändern, indem man den Weihnachtsschmuck betont, KOMMI Selbstgebasteltes verschenken lässt und dann mit der Klasse z.B. Weihnachtssterne bastelt

Wie entsteht mein Bild von mir?

„Der Mensch wird am Du zum Ich“
Martin Buber

In diesem Artikel soll es nicht um Fotos gehen,  wie ich mich am besten für ein Selfie positioniere oder welchen Filter ich benutzen kann.

Aber vielleicht auch doch..

Es geht um das „Selbst“, das „Selbstkonzept“ und den „Selbstwert“.

Vielleicht verbergen sich  auch in Selfies, auf die Schnelle gemacht mit Freunden, oder auch allein, genau diese Anteile von uns.

Viele Worte für unser „Selbst“

Selbstbild
  Selbstvertrauen    Selbstwert       das Selbst       Selbstbewusstsein            Selbstkonzept
eigene Persönlichkeit

Was ist das „Selbst“?
Das „Selbst“ besteht aus zwei Teilen, dem Selbstkonzept und dem Selbstwert.

Im Selbstkonzept
ist das gesamte Wissen über unsere eigene Person abgespeichert. Alles was wir im Laufe unseres Lebens über unsere Wahrnehmung, unsere Erinnerung, unser Denken, unser Lernen und Wissen in uns aufgenommen haben.
Der Selbstwert ist der Teil von uns, der all das, was in uns ist, bewertet. Die eigene Bewertung über das, was wir wissen und über das, was wir fühlen.

In diesem Beitrag soll wird es um das „Selbstkonzept“ gehen, den „Selbstwert“ betrachten wir später….
Wie entsteht unser Selbstkonzept?

„Der Mensch wird am Du zum Ich“
Martin Buber

Gemeint ist damit, dass der Mensch seine Identität in der Beziehung zu seiner Umwelt bildet. Erst der Kontakt mit einem „Du“ macht ein „Ich“ möglich.
Charles Cooley beschreibt es ähnlich in dem „Looking-glass self bzw. Spiegelbildeffekt“
Die Entwicklung von Identität als Resultat des sozialen Miteinanders. Dabei sind wir als Person aktiv beteiligt.

Kann auch manchmal schief gehen :-)
Quelle, pixabay

Die Informationen über die eigene Person werden aus verschiedenen Quellen aufgenommen. Dies geschieht überwiegend nicht bewusst.
Quellen der Information können sein:

  • Das Wissen über unsere Vergangenheit, die Gegenwart und Annahmen über die Zukunft
  • Die direkte Äußerung eines Menschen über uns, ..“du bist….“
  • Meine Interpretation vom Verhalten anderer zu mir
  • Meine eigene Beobachtung meines Verhaltens zu anderen, z.B.in bestimmten Situationen
  • Wenn ich andere beobachte und mein Verhalten mit dem der anderen vergleiche, z.B. „wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich mich….verhalten“
  • Wenn ich über mich nachdenke und dabei gemachte oder zukünftigen Erfahrungen einbeziehe

Welche Funktion hat das Selbstkonzept?

  • Es strukturiert unser „Selbst“
  • Uns selbst betreffende Informationen werden anders/schneller verarbeitet als Informationen, die uns nicht selbst betreffen
  • Es stabilisiert unser „Selbst“

Wir alle haben das „Bedürfnis nach personaler Kontinuität“. Wir brauchen ein Bild von uns, ohne das wir kaum lebensfähig wären.
(Quelle: Spekrtum.de)
Das bedeutet, dass wir soziale Kontakte brauchen, um unsere Identität entwickeln zu können.
Das bei dem Wunsch nach Individualität, die Gemeinschaft eine bildende Komponente ist.
Und, welche Bedeutung die Umwelt mit der Bewertung anderer Personen oder deren Verhalten, auf die Ausbildung einer Individualität haben kann.

 

 

Wie bleibe ich gesund, das Geheimnis der Resilienz

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“

Verfasser unbekannt, wird Martin Luther zugeschrieben

Foto privat, „Banksy“ Ausstellung Mainz 21

Die Welt kommt nicht zur Ruhe: Nach zwei Jahren Corona-Pandemie gibt es jetzt Krieg in der Ukraine. Hinzu kommen die hohen Lebensmittel- und Gaskosten, die viele Haushalte stark belasten und die Welt trudelt quasi von einer Krise in die nächste. Wie hält man diese Abfolge von Krisen aus?

Wie viel Stress man aushalten kann, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich, aber jeder Mensch hat eine Grenze. Wenn zu viele Belastungen zusammenkommen und es keine Pausen gibt, in denen man die Energiespeicher wieder aufladen kann, besteht die Gefahr, in eine psychische Krise abzurutschen.

Seelische Widerstandskraft, auch Resilienz genannt, ist das Zauberwort, das erklärt, warum manche Menschen auch mit extremen Belastungen fertig werden, unter denen andere zu zerbrechen scheinen.
Die gute Nachricht dabei ist, dass man Widerstandkraft erwerben, genauer: einüben kann, denn es handelt sich um ganz „normale“ Dinge,
wie mutig sein, Geduld haben, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tun, der Perspektivenwechsel usw. Oft hat es mit Nichtwissen zu tun, mit dem Festhalten an wenig nützlichen Vorstellungen und Konzepten, wenn diese Kräfte sich nicht entfalten.
Resilienz bedeutet nicht, dass man sich andauernd „super“ fühlt, aber dass man immer wieder Kräfte aktivieren kann, die einem helfen, sich wieder wohl(er) zu fühlen.

Warum ist Resilienz so wichtig?

Wer resilient ist….

….hat weniger Stress

…..ist weniger depressiv

….hat Zugriff auf persönliche Ressourcen und Schutzfaktoren

…..kann Krisen und Belastungen besser bewältigen

Wovon hängt es ab, wie resilient jemand ist?

· Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

· Zwischen 30 und 50 Prozent der Resilienz hängen von den genetischen Voraussetzungen ab

· der Rest ist durch Umweltbedingungen bestimmt, also von Erfahrungen in der Kindheit und im gesamten Leben, von Personen in unserem Umfeld, der eigenen Familie oder Lehrerinnen und Lehrern.

· Wenn ich also genetisch nicht so gut mit Stress umgehen kann, aber in einem unterstützenden Umfeld aufgewachsen bin und gelernt habe, wie ich mit Stress umgehen kann, dann kann ich auch in der Zukunft Probleme lösen und mit schwierigen Situationen zurechtkommen.

· Und: Resilienz ist trainier- und veränderbar, bis ins hohe Lebensalter! Auch 80-Jährige können noch an ihrer Resilienz arbeiten. Wenn sich bestimmte Verhaltens- und Denkmuster eingeprägt haben, geht das zwar nicht von heute auf morgen – aber es ist nie zu spät!

Was kann man in der aktuellen Situation tun, um die Resilienz zu verbessern?

· Bewusst Grenzen setzen

· die eigenen Akkus regelmäßig wieder aufladen. Man darf auch in schwierigen Zeiten schöne Dinge machen und sich darüber freuen.

· sich gezielt Zeit nehmen, um sich mit der Weltlage auseinanderzusetzen. Am besten macht man das aber nicht direkt nach dem Aufstehen oder unmittelbar vor dem Schlafengehen.

· mit jemandem darüber reden und sich auszutauschen.

· Übungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit: die Aufmerksamkeit gezielt auch auf positive Nachrichten und Ereignisse richten: etwa Erfolgsgeschichten im Naturschutz oder soziales Engagement

· Auch im Alltag nach schönen Ereignissen suchen und das Bewusstsein darauf lenken.

. Die Kichererbsen-Übung:  
Dabei steckt man sich eine Handvoll Kichererbsen oder andere kleine Gegenstände in die Hosentasche. Immer, wenn im Lauf des Tages etwas Schönes passiert, lässt man eine Kichererbse von der einen Hosentasche in die andere wandern. So lässt sich das Gehirn auf das Wahrnehmen auch der positiven Momente im Leben trainieren.

· Mein persönlicher Genuss- und Entspannungsplan: Das kann der Besuch in einem Lieblingsrestaurant sein, ein Saunabesuch oder der Spaziergang im Wald.

· Dankbarkeitslisten führen: Fragen Sie sich, für was oder wen Sie jetzt gerade dankbar sind (oder Dankbarkeitstagebuch führen)

· Überprüfung eigener Gedanken:

1. Ist Ihr Gedanke realistisch?

2. Hilft dieser Gedanke Ihnen, gesünder zu werden?

3. Hilft dieser Gedanke Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen?

Denkmuster bewusst machen!

· Achtsamkeit im Alltag

· Sich das Klagen erlauben (Klagemauer)

· Das Klagen in Wünsche verwandeln. Verwandeln Sie dann alle Klagen in Wünsche, denn hinter jeder Klage ist auch ein Wunsch verborgen.

Probe-und Konzertraum in der *huette

Wenn ihr einen Probe- oder Konzertraum für eure Band sucht und maximal 27 Jahre seid,
dann kommt vorbei und lernt das Jugendhaus *huette kennen.

Das Jugendhaus *huette in Darmstadt ist ein Kulturhaus

weitere Infos unter:

Kai Schuber-Seel
Diplom Sozialpädagoge, Theaterpädagoge BuT
Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt, Jugendkulturarbeit

Kiesstraße 16
64283 Darmstadt
E-Mail. Kai.Schuber-Seel@ekhn.de
Tel. 06151 /497917
Mobil. 0176/55783771

Signatur_03 V2