Einweihung von „Sodi 7“

Am letzten Schultag vor den Sommerferien war es soweit, die Räumlichkeiten der Sodi 7 wurden endlich offiziell eingeweiht.

Wir von KOMM waren eingeladen und natürlich möchten wir hier die Beratungsstelle des Netzwerk Rope vorstellen.

Ganz im Sinne des Mottos des CJD und somit auch von KOMM: Keiner darf verloren gehen ist auch das Motto der Jugendberufsagentur Darmstadt ebenso überschrieben:

Jugendberufsagentur Darmstadt

Kein*e Jugendliche*r geht verloren!

Die Jugendberufsagentur (JBA) Darmstadt ist ein gemeinsames Angebot der Agentur für Arbeit, des Jobcenters und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Jugendberufsagentur bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz. Dabei erfolgt die Unterstützung rechtskreisübergreifend, d.h. unabhängig davon, welche Institution eigentlich für sie zuständig ist. Die Jugendberufsagentur unterstützt professionell, damit junge Menschen in Darmstadt fit sind für den Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Zum Angebot zählen:

  • Beratung und Begleitung bei allen Fragen rund um Ausbildung
  • Unterstützung und Beratung bei der Berufswahl sowie die Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Hilfe bei der Ausbildungs-, Arbeits- und Praktikumssuche

Die Jugendberufsagentur Darmstadt ist ein gemeinsames Angebot von:

Beratungsstelle der Jugendberufsagentur Weiterlesen

#KOMMtrifftRope

„KOMM-Schulsozialarbeit“ trifft die Fachstelle Suchtprävention Darmstadt „ROPE e.V.“

Netzwerk ROPE e.V. ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die im Darmstädter Stadtteil Kranichstein im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt das Jugendzentrum JugendKlub Kranichstein und den SportKlub Kranichstein, im Stadtteil Eberstadt den SportKlub Eberstadt und im Stadtteil Martinsviertel den SportKlub Martinsviertel betreibt. Dazu kommen langjährige Projekte im Bereich der Jugendberufshilfe – aktuell JUST-BEst (2022-2027) – die Fachstelle Suchtprävention Darmstadt und die Fachstelle Deutschförderung. Ein weiteres Herzens-Projekt ist unsere Lebende Bibliothek. Über die o.g. Einrichtungen und Projekte können Sie sich auf dieser Webseite genauer informieren.

Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen zur Teilhabe an Gesellschaft zu befähigen und insbesondere diejenigen Gruppen zu unterstützen, die aus unterschiedlichen Gründen (partiell) ausgeschlossen sind. Die pädagogische Perspektive ist „inklusiv“, d.h. wir teilen die Vision einer Gesellschaft, in der Heterogenität als Normalfall akzeptiert ist und in der alle gleichberechtigt und -geachtet mitbestimmen und mitgestalten können.

Der Ansatz der „Menschenrechtsbildung“ hat für unsere Bildungs- und Projektarbeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Wir beobachten hier besonders die europäischen Entwicklungen und lassen uns von Projekten unserer Netzwerkpartner im Human Rights Education Youth Network inspirieren bzw. versuchen mit diesen gemeinsam Ideen und Ansätze weiter zu entwickeln. Beispiele sind die Projekte Pro Fashion (2006), E.A.S.Y. – European Activities to Strengthen Youth (2005-2008) und die Lebende Bibliothek (seit 2010).

Wir sind als Organisation jederzeit offen für neue Mitglieder, freundliche Unterstützer*innen und verlässliche Kooperationspartner im weiten Feld der Bildungs- und Präventionsarbeit mit Jugendlichen und erwachsenen Menschen. Unsere Erfahrungen in der Projektakquise und -durchführung, im Design von Trainings- und Fortbildungsmaßnahmen und in der Netzwerkarbeit bringen wir gerne in die Zusammenarbeit mit Ihnen ein – kontaktieren Sie uns!

ROPE (jugendarbeit-in-europa.de)

#Aurora DeMeehl trifft KOMM

Was passiert wenn sich „KOMM -Beratung in Schule und Sozialraum“ und „Aurora DeMeehl“ treffen?
Es wird ein wunderbarer, informativer und sehr lustiger Nachmittag 🙂

Wie in jedem Jahr lud der #CJD-Rhein Main auch in diesem Jahr seine Mitarbeiter: innen zu einem Betriebsausflug ein. In diesem Jahr waren Kolleginnen des KOMM-Teams mit der Aufgabe betraut, ein Programm für die Belegschaft zusammenzustellen. Nichts lag näher, als die in Darmstadt Bessungen, also ganz in der Nähe unserer Beratungsstelle geborene Aurora DeMeehl, für eine Stadtführung zu gewinnen. Gesagt-getan.
So trafen wir sie an einem leicht verregneten Donnerstagmorgen, in einem lieblich getupften Sommerkleid, mit weißem Lacktäschchen und in bester Laune. In der Hand ein Gläschen Sekt, zum Anstoßen bereit.

Aurora DeMehl, die seit vielen Jahren 25 Jahre alt ist und genauso lange in Darmstadt lebt, kennt sich dort natürlich bestens aus. Sie führt seit Anfang 2014 interessierte Menschen durch „ihr“ Darmstadt. Neben Informationen über bekannte und unbekannte Sehenswürdigkeiten ( Kennen Sie Carl Weyprecht? ) plaudert sie augenzwinkernd aus ihrem bewegten Darmstädter Leben und entdeckt bei den Rundgängen durch die Stadt stets etwas Neues und Interessantes.
Wir staunten, wieviel es über Bessungen zu erzählen gibt. Wir lernten, dass die Orangerie, als ein herrlicher Ort in Darmstadt mit seinem prächtigen Garten, nicht immer herrlich war. So wurde der Garten im 2. Weltkrieg als Lazarett genutzt. Dann lernten wir den in Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa, einmaligen Pflanzturm kennen. Er wurde lange Zeit genutzt, um die zu groß gewordenen Pflanzen mit Hilfe eines Flaschenzuges in einen größeren Umtopf umzupflanzen.  Nun ist es sein Schicksal, dass er etwas vernachlässigt am Rande der Orangerie sein Dasein fristet und eher unbeachtet bleibt. Warum es so ist,  fragt sich die geneigte Zuhörer: in. Der Grund seiner Tarnung , so wird gemunkelt, sei der für Darmstadt nicht entsprechende Baustil des „Bauhaus“ oder „Jugendstils“. Schade 🙁


Es gibt noch viel zu berichten. Zum Beispiel über längst vergessene Heißmangel Geschäfte, oder wo der Teufel seine Kralle hinterlassen hat, aus lauter Wut überlistet worden zu sein (von schlauen Darmstädter :innen natürlich), oder wie die Bessunger: innen zu ihrem Namen „Lappings“ gekommen sind. Ja, wie es zu vermuten ist, hat es mit Kaninchen, deren Bratenfleisch und ihrer Liebe zur Fortpflanzung zu tun.
Es gab viel zu sehen und zu staunen, welche Geschichten hinter Häuserwänden verborgen sind, an denen man im Alltag achtlos vorbei geht.
Nach einem Einkehrschwung auf das Heiner Fest nahm der Tag einen wunderbaren Ausklang bei einem Glas Wein oder Weizenbier.

Schön wars….Danke an die Kolleginnen  Simone Horn und Tina Rüger für die Organisation und natürlich danke an Aurörschen (Freunde dürfen es sagen)

Aurora DeMeehl – Aurora DeMeehl

 

 

 

 

„KOMM“ trifft „‚Mäander“, Fachberatung gegen #Gewalt im Namen der „Ehre“

Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“

Die Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ von Mäander – individuelle Jugendhilfe, ist seit 2011 eine Beratungsstelle für Betroffene und Ratsuchende zum Thema Gewalt im Namen der „Ehre“ und Zwangsverheiratung aus Südhessen.

  • Mädchen und junge Frauen (12 bis 27 Jahren) können bei uns Informationen, Beratung und Begleitung erhalten.
  • Auch Jungen, junge Männer und Transpersonen erhalten Informationen, Erstberatung und eine Weitervermittlung
  • Angehörige, Freunde und andere vertraute Personen
  • pädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Facheinrichtungen und andere Vertrauenspersonen

können sich persönlich, telefonisch oder online (auch anonym) melden und beraten werden.

Der Begriff Gewalt im Namen der „Ehre“ steht für unterschiedliche Formen von Gewalt, um vermeintlich die Ehre der Familie zu bewahren oder die verletzte Ehre wiederherzustellen. Dabei gilt die Familienehre als zentraler Wert, an dem sich alle Familienmitglieder zu orientieren haben. Ist diese in Gefahr, wird u. a. durch psychischen Druck, emotionale Erpressung, Freiheitsbeschränkungen, körperliche und/oder sexuelle Gewalt versucht, das Ansehen der Familie zu schützen. Dazu gehören auch Zwangsverheiratungen und Frühehen.

Auslöser für Gewalt im Namen der „Ehre“ können vielfältig sein, wie z. B.:

  • vor- oder außereheliche Beziehung und/oder Schwangerschaft
  • Beziehung oder Kontakte zu Menschen, die die Angehörigen nicht akzeptieren
  • Ablehnung einer arrangierten Ehe
  • Selbständigkeitsstreben (eigene Wohnung, Berufsausbildung, etc.)
  • Trennungs- oder Scheidungswunsch
  • Flirten
  • Unerwünschter Lebensstil (Kleidung, Schminken, Ausgehen, etc.)
  • Bekanntwerden von Homosexualität
  • Sexuelle Selbstbestimmung

Ehrbezogene Gewalt kommt überall dort vor, wo patriarchale Familienbilder mit einer starken traditionellen oder religiösen Komponente starre Werte und Normen vorgeben. Wer versucht, sich diesen Werten und Normen zu entziehen, bringt damit nicht nur Schande über sich, sondern auch über die gesamte Familie. Die Familie versucht daher, die Person – zur Wiederherstellung der Ehre – in ihr Wertesystem zu integrieren. Gelingt dies nicht, wird die Person verstoßen und im schlimmsten Fall getötet.

Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ | Mäander Darmstadt (maeander-darmstadt.de)

„KOMM trifft“: Ute Noller vom Werkhof Berufliche Bildung Jugendatelier

 

Hallo Frau Noller,
schön, dass unser Treffen geklappt hat und wir etwas über den Werkhof und insbesondre über das Jugendatelier erfahren können.

FÜR WEN IST IHR ANGEBOT GEDACHT?

Es können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren bei uns einsteigen, sie brauchen keine berufliche Vorbildung, der Wohnort sollte in Darmstadt sein.
Zu uns kommen Jugendliche und junge Erwachsene , die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen wollen, oder auch eine Ausbildung oder die Schule abgebrochen haben.

WAS BIETEN SIE KONKRET AN?

Im JUGENDATELIER erhalten Jugendliche die Gelegenheit, durch verschieden praktische Tätigkeiten im Arbeitsalltag wichtige Schlüsselqualifikationen zu trainieren. Unterstützt durch ein multiprofessionelles Team können die Teilnehmenden alltagspraktische und handwerkliche Fähigkeiten in den Bereichen Hauswirtschaft/Gastronomie, Lagerlogistik, Büro/Medien sowie Werkstatt erwerben und ausbauen bzw. einschätzen, wo ihre Stärkenliegen liegen. Die wöchentlichen Arbeitszeit beträgt in der Regel 40 Stunden, MO-Fr von 8:30-16:45., sie kann aber individuelle angepasst werden
Die respektvolle Zusammenarbeit und der wertschätzende Umgang miteinander schaffen einen Ort, an dem alle sich wohlfühlen und angstfrei von- und miteinander lernen können.
Die pädagogische und psychologische Begleitung unterstützt die Teilnehmenden bei der Stabilisierung, wir beraten und leisten Einzelfallhilfe.
Schwerpunktmäßig besteht das Projekt aus folgenden Angeboten:
Gemeinsames Essen und gesunde Lebensführung
Erlernen von Alltagskompetenzen
Berufliche Orientierung und Bewerbungstraining
Praktische Teamarbeit
Sozialpädagogische und psychologische Begleitung und Beratung
Einzelfallhilfe

WIE KÖNNEN DIE JUGENDLICHEN BEI IHNEN EINSTEIGEN ?

Der Zugang zum Projekt ist jederzeit möglich und erfolgt niederschwellig durch das Fallmanagement des Jobcenters, oder in Absprache mit der Koordinatorin der Jugendberufshilfe und Schulsozialarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die Projektlaufzeit ist vom 1.10.2019-31.8.2023, Teilnahmedauer ist 9 Monate, 3 Monate Verlängerung ist möglich

Kontaktdaten
Ute Noller
Dipl. -Psychologin
06151-50048-14
Mobil: 0177-7064094
ute-noller@werkhof.de
oder

Maria Feith
06151-50048-14
Mobil: 0175-4737057
maria-feith@werkhof.de

Grenzallee 10
64297 Darmstadt
http://www.werkhof-darmstadt.de