„KOMM trifft“: Ute Noller vom Werkhof Berufliche Bildung Jugendatelier

 

Hallo Frau Noller,
schön, dass unser Treffen geklappt hat und wir etwas über den Werkhof und insbesondre über das Jugendatelier erfahren können.

FÜR WEN IST IHR ANGEBOT GEDACHT?

Es können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren bei uns einsteigen, sie brauchen keine berufliche Vorbildung, der Wohnort sollte in Darmstadt sein.
Zu uns kommen Jugendliche und junge Erwachsene , die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen wollen, oder auch eine Ausbildung oder die Schule abgebrochen haben.

WAS BIETEN SIE KONKRET AN?

Im JUGENDATELIER erhalten Jugendliche die Gelegenheit, durch verschieden praktische Tätigkeiten im Arbeitsalltag wichtige Schlüsselqualifikationen zu trainieren. Unterstützt durch ein multiprofessionelles Team können die Teilnehmenden alltagspraktische und handwerkliche Fähigkeiten in den Bereichen Hauswirtschaft/Gastronomie, Lagerlogistik, Büro/Medien sowie Werkstatt erwerben und ausbauen bzw. einschätzen, wo ihre Stärkenliegen liegen. Die wöchentlichen Arbeitszeit beträgt in der Regel 40 Stunden, MO-Fr von 8:30-16:45., sie kann aber individuelle angepasst werden
Die respektvolle Zusammenarbeit und der wertschätzende Umgang miteinander schaffen einen Ort, an dem alle sich wohlfühlen und angstfrei von- und miteinander lernen können.
Die pädagogische und psychologische Begleitung unterstützt die Teilnehmenden bei der Stabilisierung, wir beraten und leisten Einzelfallhilfe.
Schwerpunktmäßig besteht das Projekt aus folgenden Angeboten:
Gemeinsames Essen und gesunde Lebensführung
Erlernen von Alltagskompetenzen
Berufliche Orientierung und Bewerbungstraining
Praktische Teamarbeit
Sozialpädagogische und psychologische Begleitung und Beratung
Einzelfallhilfe

WIE KÖNNEN DIE JUGENDLICHEN BEI IHNEN EINSTEIGEN ?

Der Zugang zum Projekt ist jederzeit möglich und erfolgt niederschwellig durch das Fallmanagement des Jobcenters, oder in Absprache mit der Koordinatorin der Jugendberufshilfe und Schulsozialarbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die Projektlaufzeit ist vom 1.10.2019-31.8.2023, Teilnahmedauer ist 9 Monate, 3 Monate Verlängerung ist möglich

Kontaktdaten
Ute Noller
Dipl. -Psychologin
06151-50048-14
Mobil: 0177-7064094
ute-noller@werkhof.de
oder

Maria Feith
06151-50048-14
Mobil: 0175-4737057
maria-feith@werkhof.de

Grenzallee 10
64297 Darmstadt
http://www.werkhof-darmstadt.de

 

KOMM trifft Alissa Ott und Luigi Beltempo, Psychosoziale Beratung am Übergang Schule Beruf

Hallo Frau OTT, Hallo Herr Beltempo,

schön, Sie in unserer Beratungsstelle begrüßen zu können. Wir freuen uns, Sie nach längerer Zeit wiederzusehen, denn nach einer Pause Ihres Angebotes sind Sie seit Dezember letzten Jahres wieder da.

Für wen ist Ihr Angebot gedacht?

Für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16-27 Jahren. Oft kommen Jugendliche und junge Erwachsene zu uns, die  am Übergang von der Schule zum Beruf stehen und  den Eindruck haben, dass zurzeit in ihrem Leben fast gar Nichts zu klappen scheint. Sie haben den Kopf voller Sorgen, sodass sie sich nicht um einen Ausbildungsplatz kümmern können, oder sie  haben noch andere Baustellen in ihrem Leben , für die sie allein keine Lösung finden. Eine berufliche Erfahrung ist bei uns nicht erforderlich.

Was bieten Sie konkret an?

Wir bieten individuelle und gezielte Hilfestellung bei der Bewältigung aktueller Probleme, die die Jugendlichen daran hindern, sich ihren beruflichen Zielen zu nähern. Wir machen 15 Beratungsgespräche in zwei Phasen.
In den ersten 5 Beratungen, klären wir gemeinsam mit den Jugendlichen, wo genau wir ansetzten wollen.
Dann haben wir 10 weitere Beratungen zur Verfügung, um die formulierten Ziele zu erreichen.

Wie können die Jugendlichen bei Ihnen einsteigen ?

Der Zugang ist durch Träger der Jugendberufshilfe der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Beginn unseres Angebotes ist laufend seit dem 15.12.2021 und der Umfang umfasst maximal 15 Beratungen.
Einfach Kontakt aufnehmen mit uns

Alissa OTT 06151 2710-35/10
ott.alissa@bwhw.de

Luigi Beltempo
06151-271036/10
beltempo.luigi@bwhw.de

Wo sind Sie zu finden?

In der Rheinstraße 94-96a in Darmstadt
Vielen Dank für Ihren Besuch 🙂

 

Termine/Veranstaltungen

Termine-Termine

Jam Session für Jugendliche (für 12 bis 17jährige) 21.05.2022 – 14.00 Uhr bis 16.30 Nachbarschaftsverein Bessungen, Ort: Forstmeisterstraße 11, Anmeldung: noel.moutin@nbh-darmstadt.de
Food Truck After Work ab 17.05 bis 20.9.2022 jeden Dienstag von 17:00 bis 21:30 Uhr im Nachbarschaftsgarten, Niederstraße 27 Darmstadt
Theatertipps:Die kleine Theaterdetektei imk Theater Moller Haus So, 22.05.2022 um 13:45 Uhr theaterpäda. Workshop für Kinder ab 4. Jahren
Theater Lakritz präsentiert Drunter&Drüber im Theater Moller Haus So, 22.05.2022 um 15:00 Uhr für Kinder ab 4 Jahren
 
5 nach 12. Hurra, die Welt geht unter! im Theater Moller Haus am Frei., den 27.05 und Sonntag, den 28.02.2022 jeweils um 20 Uhr, für Jugendliche ab 12 Jahren

Der Endspurt hat begonnen

Ideen für Zeit Management und gegen Prüfungsangst

 Banksy, Ausstellung Mainz 2021

In den kommenden Wochen stehen viele Klausuren, Prüfungen oder Präsentationen an. Wenn ihr euch fragt  „Wie soll ich das alles schaffen ???“ ,dann können wir euch vielleicht weiterhelfen.

Wir haben einige Ideen gesammelt, wie ihr eure Zeit gut managen könnt,  eine sinnvolle Abfolge der Arbeitsschritte findet  und was ihr gegen ein Blackout tun könnt.

Wenn ihr auf eine „KOMM-Schule“ geht (MWS, WLS, Viko; Luo, GBS, LGG) , könnt ihr auch einfach bei uns im KOMM-Raum eurer Schule vorbei kommen.

Hier die Ideen 🙂

Priorisierung der Arbeiten:

Die ALPEN

Die Eisenhower

Die Pomodoro

To DoToday Methode

Blackout, Prüfungsangst:

Umgang mit Prüfungsangst

8 Tipps und Tricks

WOOP Methode

 

Eine KOMMI Geschichte von Mut und Wachstum

Foto: Annette Meinecke, Ausstellung Banksy, Mainz 2021,

KOMMI und der Elefant

Heute ist das Kissen aber hart, ärgerte sich KOMMI, als er an seinem Lieblingsort, der Fensterbank in der Bessungerstraße, saß.
KOMMI war eigentlich nicht ärgerlich, sondern sehr, sehr traurig. Er hätte heute so gern den Kindern in der Schule ein „Bärensalto“ vorgemacht. Doch er hatte sich nicht getraut und war einfach ganz still sitzen geblieben. Er hatte es vor langer Zeit schon mal probiert und war dabei ausgerutscht und auf seine Bärennase gefallen. Er hatte sich geschämt und wollte sowas nie wieder erleben.
KOMMI ruckelt und zupfte am Kissen, als er plötzlich von einem lauten Trompeten unterbrochen wurde. Wenn es nicht unmöglich wäre, so hätte er glauben können, dass da gerade ein Elefant die Straße entlang zieht. Und richtig. Als er den Kopf hob und aus dem Fenster blickte, sah er einen  wunderschönen Elefanten, der von einem alten Mann in bunter, mit Gold bestickter Kleidung, geführt würde.
Hartes Kissen hin oder her, das musste KOMMI aus der Nähe betrachten. Wie der Wind stürmte er auf die Straße. Er musste  ein wenig rennen, doch er erwischte den Elefanten und den Mann noch gerade rechtzeitig, bevor sie auf die große Straße abbogen.
Mit seinen kleinen Eisbärbeinen lief er neben den beiden her. Der Mann blickte freundlich zu ihm und fragte: “Wunderst du dich, dass wir hier durch die Straße ziehen?“  KOMMI nickte.
„Ich erzähl dir eine Geschichte,“ fuhr der Mann fort…
„Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder.
Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.
Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon? Weiterlesen