Theaterprojekt in den Osterferien

Nun ist es soweit…

Ihr könnt euch für unser Theaterprojekt in den Osterferien anmelden 🙂

Das Osterferien-Wandertheaterprojekt der Jugendkulturarbeit *huette und KOMM
für Kinder von 11 bis 14 Jahren

Anmeldung
Hiermit melde ich mein Kind……………………………………………..verbindlich für das
Theaterprojekt an.
Wann und Wo?
Vom Montag, den 11. April bis Mittwoch, den 13. April von 10.00 bis 13.00 Uhr.
Treffpunkt täglich um 9.45 Uhr in der KOMM – Beratungsstelle, Bessunger Straße 77 64285
Darmstadt
……………………………………………………………………………………………….
Ort Datum Unterschrift Erziehungsberechtigter
Sehr wichtig! Teilen Sie bitte mit bei welcher Krankenkasse Ihr Kind versichert ist:
…………………………………………..
Im Notfall sind wir (die Eltern) unter folgender Nummer zu erreichen: ……………………………….
Die Teilnehmer*innen haben sich an die Anweisungen der Betreuer*innen zu halten. Für
Schäden, die durch Nichtbeachtung von Anweisungen entstehen, haften die Eltern
Vielen Dank
Anmeldungen bitte per E-Mail an
maria.ullmann@cjd.de oder bei eurer KOMMmitarbeiterin an eurer Schule!

Viele Grüße
Kai Schuber-Seel, Jugendhaus *huette & Maria Ullmann, KOMM Beratungsstelle

 

Zum Vormerken:
In den Sommerferien vom Montag, den 29. August bis Mittwoch, den 31. August und in den
Herbstferien am Montag, den 24. Oktober und am Dienstag, den 25. Oktober 2022 geht das
Projekt weiter. Dazu wird es gesonderte Anmeldungen geben.
Eine Teilnahme an alle drei Wandertheaterprojekten ist aber nicht verpflichte

Eine „kleine Reihe“ zu Gefühlen

So viele Gefühle

                                                                                                                                             …aufgeregt….

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Aufregung und Angst? Ein kurzer Theoretischer Input 🙂

Die Professorin und Psychologin Lisa Feldman Barrett sagt, dass Emotionen nicht in uns eingebaut sind, sondern aus grundlegenden Elementen in unserem Gehirn zusammengesetzt sind.
Das bedeutet, dass wir Gefühlen nicht ausgeliefert sind, sondern unser Gehirn sie erschafft. Sie entstehen aus der Kombination von körperlichen Eigenschaften und unserem Gehirn, das sich mit der  Umwelt (z.B. Kultur, Erziehung), auseinandersetzt und sich dadurch entwickelt und verdrahtet (Barrett 2017).
Hört sich erstmal schwierig an…
Doch es wird deutlich am Beispiel vom Brot und Kuchen.
Der Unterschied zwischen „Aufregung und Angst“ ist wie der Unterschied zwischen „Brot und Kuchen“.

 

Kuchen besteht aus den klassischen Zutaten wie Zucker, Mehl, Eier und Butter

Wir können auch einen Kuchen backen aus Kokosöl, Ahornsirup und Maisgries, es wären keine klassischen Zutaten, doch es wäre immer noch ein Kuchen.

Wir können aber auch aus Zucker, Mehl, Eiern und Butter eine Brioche backen. Es wäre  sehr lecker, wir würden es aber eher als eine Art Brot essen.

Wenn wir diese Überlegung auf unsere Gefühle übertragen heißt es, dass ein rasendes Herz, angespannte Muskeln, ein Adrenalinschub oder Bauchschmerzen  „Mehrzweckzutaten“ zahlreicher verschiedener Emotionen sind.
Angst und Aufregung verwenden ähnliche Zutaten, so wie Brot und Kuchen. Aber die Erfahrungen, die wir machen sind komplett unterschiedlich, je nachdem welches Konzept wir (unser Gehirn) anwenden.
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Eine „kleine Reihe“ zu Gefühlen

so viele Gefühle..

 

….betrübt

Die Trennungsangst

Bei Trennungsangst kann „die Hosentaschen Mamma“ oder „der Hosentaschen Papa“ helfen.

Kleine Zettel, die ihr Kind in die Hosentasche stecken kann, auf der Papa oder Mama  symbolisiert gezeichnet sind.

Ihr Kind kann den Zettel jederzeit herausholen, wenn es Stärkung braucht.

Es können auch andere Zeichnungen oder Symbole Ihrem Kind die notwendige Stärkung geben.

Es kann auch ein Satz sein, der hilft…

 

Quelle Fotos: „Heute bin ich“ Mies van Hout, Kunstkarten-Set

eine „kleine Reihe“ zu Gefühlen…

so viele Gefühle…

 

ängstlich..

Wenn Kinder Angst haben

So können Sie Ihrem Kind helfen, mit seiner Angst fertig zu werden
Nehmen Sie die Ängste Ihres Kindes ernst und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber.
Vermeiden Sie Aussagen wie „Du brauchst doch keine Angst zu haben.“ oder „Das ist doch gar nicht so schlimm.“
Fragen Sie interessiert nach, ohne die Angst zu schüren, einfach „nur“ um zu verstehen, was die Hintergründe der Angst sein können.
Fragen Sie Ihr Kind, was das Schlimmste ist, was passieren kann. Das Kind wir Ihnen berichten.
Fragen Sie, wo am Körper es die Angst spürt und wie wahrscheinlich es sein kann, dass das Schlimmste wirklich eintritt (meist relativiert diese Frage schon deutlich das Gefühl der Angst).

Schauen Sie im Gespräch gemeinsam mit Ihrem Kind, was es für kleine Schritte gibt, die es tun kann. Entwickeln Sie Ideen. Oft haben die Kinder selbst die besten Ideen.  Diese kleinen Schritte sind wie „Trittsteine“ in einem Bach, die helfen ihn  überqueren zu können.
Hier erlebt  sich Ihr Kind als selbstwirksam. Das ist  der beste Schutz bei Angst.

Überlegen Sie sich mit Ihrem Kind „sogenannte Anker“, die ihm helfen, sich in der zu bewältigenden Situation Kraft zu holen. Das können kleine beschriftetet oder bemalte Steine sein,  oder Figuren, die als Symbol für die Kraft stehen, die das Kind zur Bewältigung der Situation braucht. (z.B. ein Löwe, ein Adler oder ein Delphin..)

Loben Sie es für mutiges Verhalten.
Geben Sie Ihrem Kind die Sicherheit, dass es notfalls immer auf Ihre Nähe und Hilfe zurückgreifen kann.
Lassen Sie sich nicht von der Angst Ihres Kindes anstecken und bleiben Sie möglichst gelassen.

Quelle Fotos: „Heute bin ich“ Mies van Hout, Kunstkarten-Set

Lust auf Theater?