7 U-Bootregeln für Corona

Was sich aus dem Alltag auf einem U-Boot für die soziale Isolation lernen lässt

 

Enge, wenig zu tun und immer die gleichen Leute – was für viele in der Corona-Isolation neu ist, kennt die Besatzung eines U-Boots nur zu gut. Hier ein paar Tipps.

Bei den einen dauert es länger, bei anderen geht es ganz schnell: Früher oder später aber dürfte jedem, der wegen des Coronavirus zu Hause bleibt oder sich sogar in Quarantäne befindet, die Decke auf den Kopf fallen. Nicht rausgehen zu dürfen, auf viele Freizeitaktivitäten verzichten zu müssen, nur ein absolutes Minimum an direkten sozialen Kontakten zu pflegen und mit den gleichen Leuten über längere Zeit auf engem Raum zu sein, ist für die meisten eine völlig neue Situation und eine große Herausforderung.

Ein fester Tagesablauf ist entscheidend

  1. Routinen für den Tag zu schaffen, ein geregelter Tagesablauf schaffen, den Tag einteilen in Arbeit (falls du von zu Hause arbeitest), Pausen, Sport, Mahlzeiten, Hobbys etc.“
  2. Privatsphäre schaffen
    Sich in seinen Tagesablauf auch eine feste Zeit für sich selbst einzubauen, indem man einer Tätigkeit nachgeht, die einem selbst gut tut. Diese Zeit sollten alle Mitglieder des Haushalts für sich bekommen.
  3. Gut Essen.
    Sich Zeit nehmen, um Mahlzeiten zuzubereiten. Und noch mehr als sonst auf eine ausgewogene Ernährung achten.
  4. 20 bis 30 Minuten Sport am Tag machen.
    Das Fitnessstudio ist zwar keine Option mehr, doch viele Übungen lassen sich auch zu Hause machen – zum Beispiel mit Youtube-Tutorials. Sport ist ein natürliches Antidepressivum, sorge für Abwechslung und Gesundheit, schreibt Bailey.
  5. Auf Sauberkeit achten. Das fällt den einen leichter und den anderen schwerer. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass die Wohnung auch schneller schmutzig wird, wenn man sich länger darin aufhält als sonst. „Setze dir in deinem Tagesablauf eine Zeit zum Putzen und halte dich daran.“
  6. Kontakte zu pflegen. Das ist zwar physisch derzeit nicht angeraten, doch dank vieler digitaler Möglichkeiten gibt es keinen Grund, auf soziale Interaktion zu verzichten. Via Skype oder Telefon ist es sogar deutlich einfacher als von einem U-Boot aus.
  7. Die Perspektive nicht zu verlieren
    Wichtig ist der Blick nach vorn: „Konzentriere dich auf die kleinen Dinge, die dir Freude bereiten, und schmiede Pläne für die Zukunft.“

 

Quelle: https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus–tipps-aus-dem-u-boot-alltag-fuer-die-soziale-isolation-9199464.html