Popcorn Poetry |
| Neben dem öffentlichen Kulturprogramm und vielen Angeboten für junge Menschen arbeitet das Team der Centralstation auch im Hintergrund mit Schulen und Bildungseinrichtungen an Projekten und Ideen. Unser Ziel ist es, junge Menschen dauerhaft für Kultur zu interessieren und auch gemeinsam mit ihnen kreativ zu sein und zu forschen.Im Schuljahr 2022/2023 hat die Centralstation dank der Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dessen Förderprogramm „Kunstvoll“ mit der Erich Kästner-Schule das Projekt „Popcorn Poetry“ umgesetzt. Gemeinsam mit dem Autor und Poetry-Slammer Samuel J. Kramer und der Medienkünstlerin Angelina Dalinger wurden in einer 8. Klasse zunächst im Rahmen eines Schreibworkshops eigenständig Texte erarbeitet und diese im nächsten Schritt im Wahlfach Film zu Poetry-Videos weiter entwickelt.So etwas geht nur mit engagierten und interessierten Lehrer*innen wie Ihnen. Deshalb freuen wir uns sehr, ein Netzwerk mit Pädagog*innen zu haben, um solch spannende kulturelle Projekte umsetzen zu können, die jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen.Wenn auch Sie sich für Ihre Schüler*innen vorstellen können, enger mit Kulturinstitutionen wie der unsrigen zusammenzuarbeiten, bekunden Sie gern Ihr Interesse. Das motiviert auch uns, solche fruchtbaren Kooperationen wie die mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain weiter auszubauen.Wir freuen uns auf einen Austausch, bei Interesse, Fragen und Anregungen melden Sie sich gerne per Mail an info@centralstation-darmstadt.de!Das Team der Centralstation |
Neues von KOMM
„Fachtag Gewaltprävention“, eine Ausstellung der Vielfalt
Koop-Fachtag zu Schulprojekten zur #Gewaltprävention am 05.06.2023
Der Fokus des Koop-Fachtages lag auf der Vernetzung, dem Austausch und der Auslotung möglicher Kooperationen in den Angeboten zur Gewaltprävention an Schulen.
Die Veranstaltung schaffte einen offenen, lockeren Raum, der den Austausch und das Kennenlernen der Angebote förderte.
Die Träger stellten ihre Projekte vor und nutzten dabei einen mitgebrachten Gegenstand, der ihre Arbeit gut beschrieb.
3 „Hashtags“, die an jedem Stand angebracht wurden, ermöglichten einen schnellen Überblick über die Angebote, Ziele und Haltungen der teilnehmenden Träger/Organisationen.
Nach einem gemeinsamen „Gallery Walk“, vorbei an allen Info Ständen, entstand schnell ein offener und anregender Austausch untereinander.
Ein paar Eindrücke…









Teilnehmende
- Schulsozialarbeit Darmstadt mit den Trägern
„KOMM-Beratung in Schule uns Sozialraum“, „SKA-Sozialkritischer Arbeitskreis“, „Mobile Praxis“, „Kinder-und Jugendarbeit ev. in Darmstadt“ - Frauen helfen Frauen e.V.
- Mäander
- ProFamilia
- Wildwasser
- Vielbunt e.V./SCHLAU Darmstadt
- Polizeipräsidium Südhessen (Jugendkoordination Da-Di, Netzwerk gegen Gewalt)
- Frauenbüro der Stadt Darmstadt (mit einem Stand des Netzwerks Gewaltschutz)
- Jugendsozialarbeit an Schule des Landkreises Darmstadt-Dieburg
- Kinderschutzbund (Termin ist bekannt)
- Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK)
„Integrative Lerntherapie“ in Darmstadt
Wenn das Lernen zum Problem wird
ein mögliches Angebot


Freiwilligendienst, finde raus, was du willst!!!


ein Angebot von vielen….


„KOMM“ trifft „‚Mäander“, Fachberatung gegen #Gewalt im Namen der „Ehre“

Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“
Die Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ von Mäander – individuelle Jugendhilfe, ist seit 2011 eine Beratungsstelle für Betroffene und Ratsuchende zum Thema Gewalt im Namen der „Ehre“ und Zwangsverheiratung aus Südhessen.
- Mädchen und junge Frauen (12 bis 27 Jahren) können bei uns Informationen, Beratung und Begleitung erhalten.
- Auch Jungen, junge Männer und Transpersonen erhalten Informationen, Erstberatung und eine Weitervermittlung
- Angehörige, Freunde und andere vertraute Personen
- pädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Facheinrichtungen und andere Vertrauenspersonen
können sich persönlich, telefonisch oder online (auch anonym) melden und beraten werden.

Der Begriff Gewalt im Namen der „Ehre“ steht für unterschiedliche Formen von Gewalt, um vermeintlich die Ehre der Familie zu bewahren oder die verletzte Ehre wiederherzustellen. Dabei gilt die Familienehre als zentraler Wert, an dem sich alle Familienmitglieder zu orientieren haben. Ist diese in Gefahr, wird u. a. durch psychischen Druck, emotionale Erpressung, Freiheitsbeschränkungen, körperliche und/oder sexuelle Gewalt versucht, das Ansehen der Familie zu schützen. Dazu gehören auch Zwangsverheiratungen und Frühehen.
Auslöser für Gewalt im Namen der „Ehre“ können vielfältig sein, wie z. B.:
- vor- oder außereheliche Beziehung und/oder Schwangerschaft
- Beziehung oder Kontakte zu Menschen, die die Angehörigen nicht akzeptieren
- Ablehnung einer arrangierten Ehe
- Selbständigkeitsstreben (eigene Wohnung, Berufsausbildung, etc.)
- Trennungs- oder Scheidungswunsch
- Flirten
- Unerwünschter Lebensstil (Kleidung, Schminken, Ausgehen, etc.)
- Bekanntwerden von Homosexualität
- Sexuelle Selbstbestimmung
Ehrbezogene Gewalt kommt überall dort vor, wo patriarchale Familienbilder mit einer starken traditionellen oder religiösen Komponente starre Werte und Normen vorgeben. Wer versucht, sich diesen Werten und Normen zu entziehen, bringt damit nicht nur Schande über sich, sondern auch über die gesamte Familie. Die Familie versucht daher, die Person – zur Wiederherstellung der Ehre – in ihr Wertesystem zu integrieren. Gelingt dies nicht, wird die Person verstoßen und im schlimmsten Fall getötet.
Fachberatung gegen Gewalt im Namen der „Ehre“ | Mäander Darmstadt (maeander-darmstadt.de)



